Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Ener-G LLC, vertreten durch Philipp Loisha, Rincklakeweg 9, 48153 Münster (nachfolgend „Auftragnehmer"), und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Energieberatungsleistungen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss

Die Darstellungen auf der Website des Auftragnehmers stellen kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Kontaktaufnahme.

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftragnehmer dem Auftraggeber nach einem Erstgespräch ein schriftliches Angebot unterbreitet und der Auftraggeber dieses schriftlich annimmt. Die mündliche Vereinbarung im Erstgespräch begründet noch kein Vertragsverhältnis.

§ 3 Leistungsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt folgende Beratungsleistungen:

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Der Auftragnehmer schuldet eine sorgfältige Beratung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (Dienstvertrag, kein Werkvertrag), soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist.

§ 4 Vergütung

Sämtliche Beratungsleistungen des Auftragnehmers sind für den Auftraggeber vollständig kostenlos. Es fallen keinerlei Honorare, Beratungsgebühren oder sonstige Kosten für den Auftraggeber an — weder für das Erstgespräch noch für die Bedarfsanalyse noch für die Umsetzung.

Der Auftragnehmer finanziert sich ausschließlich über Vermittlungsprovisionen, die von den jeweiligen Energieanbietern gezahlt werden, sobald ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und einem Energieanbieter zustande kommt. Diese Provisionen haben keinen Einfluss auf die dem Auftraggeber angebotenen Konditionen.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Beratung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Daten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen (insbesondere Energierechnungen, bestehende Vertragsunterlagen und Verbrauchsdaten).

Für Schäden, die aus der Übermittlung unvollständiger oder unrichtiger Informationen entstehen, haftet der Auftraggeber.

§ 6 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei gegenüber Dritten nicht offenzulegen und ausschließlich für die Zwecke des jeweiligen Auftrags zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

§ 7 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur, soweit diese auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Auftragnehmers oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).

Empfehlungen des Auftragnehmers basieren auf den zum Zeitpunkt der Beratung verfügbaren Informationen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Marktveränderungen nach Abschluss der Beratung.

§ 8 Kündigung

Laufende Beratungsverträge können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich gekündigt werden, sofern im Einzelangebot keine andere Regelung getroffen wurde. Bereits erbrachte Teilleistungen sind anteilig zu vergüten.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die unter ener-g-beratung.de/datenschutz abrufbar ist.

§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — das Gericht am Sitz des Auftragnehmers (Neuss) zuständig. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsvorschriften.

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzliche Regelung, sofern eine solche existiert.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf der Website abrufbar. Bei wesentlichen Änderungen werden bestehende Kunden informiert.